Graf Und Stift was an Austrian manufacturer of automobiles, trucks, buses and trolleybuses, from 1902 until 2001, latterly as a subsidiary of MAN. Founded in 1902 by the brothers Franz, Heinrich and Karl Graf, and the investor, Wilhelm Stift . Before the Second World War, the company was a well-known manufacturer of luxury automobiles, including the one that famously took part in the Assassination of Archduke Franz Ferdinand. By the 1930s Graf & Stift had begun making trucks and buses, and it ceased car manufacturing in 1938. The company merged with Osterreichische Automobil Fabriks-AG (OAF) in 1971, becoming OAF-Graf & Stift AG, and later the same year was taken over by MAN AG. It continued in business as a subsidiary of MAN, and the Graf & Stift name remained in use as an MAN brand for the Austrian market and for trolleybuses until 2001, when OAF-Graf & Stift AG was renamed MAN Sonderfahrzeuge AG. It was located in Vienna, and the production facilities continue in use there, but no longer using the Graf & Stift name.


Die Symbolfigur des Automobilwerks wurde der Lowe der Nudddorfer Schleuse.
—arl Graf (1871 - 1939) grundete am 6. Juli 1896 die Firma Graf als Reparaturwerkstatte und auch Herstellungsstatte von Fahrradern. Kurze Zeit spater trat sein Bruder Franz (1874) in den Betrieb ein, der seinen Sitz vorerst in der Nussdorferstrasse 19 in 1090 Wien hatte. Franz Graf sollte bei der spateren Automobilproduktion die Abwicklung der finanziellen Geschafte ubernehmen. Auch der dritte Bruder, Heinrich Graf (1877), machte sich mit einem 1898 gegrundeten Mechanikerbetrieb selbstandig. Die beiden Betriebe sollten spater eng zusammenarbeiten.
Mit den bei der Fahrradproduktion lukrierten Gewinnen konnte Carl Graf 1899 sein erstes Motorfahrzeug bauen: ein Tandemfahrrad mit einem 1 ? PS De Dion Motor, eigentlich ein verstarktes Fahrrad mit Tretkurbeln. Karl Warchalowski und Jacob Dietrich fuhren dieses Fahrzeug erstmals am 22. Oktober 1899 bei einem vom Osterreichischen Automobilclub veranstalteten Automobil- und Motorcycle (= Motorrad)-Rennen auf dem Wiener Trabrennplatz. Das Graf-Motortandem mit dem Dion-Motor blieb, obwohl es sich bewahrt hatte, ein Einzelerzeugnis. Warchalowski sollte 1913 die gleichnamige Maschinen- und Motorenfabrik in Wien grunden, die nach dem 2. Weltkrieg mit dem Bau von Stabilmotoren und Traktoren fur die Landwirtschaft bekannt wurde.
Erste Erfahrungen im Automobilbau sollte Carl Graf mit der Konstruktion eines Leicht-Automobils (1900), einer Voiturette, sammeln, das bereits einen Vorderradantrieb aufwies. Diese Voiturette von 1900, an der viele damals revolutionare Ideen umgesetzt wurden, steht heute in der Sammlung des Technischen Museums in Wien. Fur das Getriebe und Differentialgehause wurde bereits Aluminium verwendet Ц heute eine Selbstverstandlichkeit, damals eine Novitat! Auch die Anordnung des quer zur Fahrtrichtung eingebauten Motors und die Getriebe- und Differentialanordnung sind Vorlaufer der heute gangigen Antriebsblocke. Die revolutionarste Idee war jedoch der Vorderradantrieb, der 1900 zum Patent angemeldet wurde. Die Bruder Graf bauten den ersten wirklich funktionierenden Vorderradantrieb der Welt.
Ein weiterer Wagen mit diesem Antrieb, jedoch mit einem 4 ? PS starken De Dion Bouton Motor und verandertem Aufbau wurde von den Brudern Graf bei der Automobilausstellung in der Wiener Rotunde prasentiert. Dieses Auto, das gro?es Aufsehen erregte, wurde mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Es erweckte auch das Interesse des Wei?warenhandlers Wilhelm Stift.
Stift (1845-1917), der zuvor Mitbegrunder der OHG August Braun & Comp. war und auch in einer kleinen Werkstatte in 1190 Wien Autos unter dem Namen CELERITAS produzierte, war beeindruckt von den Ideen der Bruder Graf. Als etablierter Hersteller mit den entsprechenden Raumlichkeiten und den adaquaten finanziellen Moglichkeiten war Stift auch fur das junge Unternehmen der Bruder Graf interessant. Stift wurde Financier bei Graf: Am 1. November 1901 wurde die Firma Graf & Stift gegrundet. Bereits im Juli 1904 sollten sich die Bruder Graf wieder von ihrem Kompagnon trennen.
Wilhelm Stift war nicht der einzige, dem die Bruder Graf mit ihrer Voiturette aufgefallen waren: Arnold Spitz (* 1858) war einer der gro?ten Autohandler in Wien und bereits als Generalvertreter von Benz und De Dion etabliert, als er beschloss, eigene Automobile zu bauen. Als Konstrukteur und Techniker konnte er Otto Hieronimus (1879) gewinnen, der zuvor bei Benz in Mannheim gearbeitet hatte. 1901 hatte der Techniker die Plane parat. Fur ein Unternehmen, das zwar eine eigene Autokonstruktion entwickelt hatte, aber keine eigene Werkstatte besa?, war die neu gegrundete OHG Graf & Stift interessant, die in der Folge mit dem Bau des Spitz-Wagens beauftragt wurde. Spitz sagte die Abnahme und den Verkauf der gesamten Produktion der Jahre 1902 und 1903 zu. 1902 gelangte der leichte Spitz-Wagen auf den Markt. Aufgrund der soliden Konstruktion und der ausgezeichneten Qualitat war ihm ein gro?er Verkaufserfolg beschieden. Hiezu vermerkt die Allgemeine Automobilzeitung Nr. 15 vom 13. April 1902: ДMan sieht dem Wagen auf den ersten Blick an, dass hier erfahrene, praktische Automobilisten und tuchtige Mechaniker Hand in Hand gearbeitet haben (...) das Fahrzeug erfullt in seiner Ausfuhrung, seinen Details, seiner Gro?e, seinem Gewicht und seiner Motorkraft genau jene Anspruche, die der moderne Geschmack an ein Automobil stellt.У
1904 reichten die Bruder Graf Plane zur Errichtung einer neuen Werkstattenanlage in Dobling ein. Bereits im November konnte um Benutzungsbewilligung der neuen Fabriksraumlichkeiten angesucht werden. Der mit zeitgema?en Fertigungsmaschinen ausgestattete Neubau bot die beste Voraussetzung fur die forcierte Produktion von Spitz-Wagen.
Ab 1905 lie? Arnold Spitz auch bei der Firma Ganz in Ungarn Automobile bauen. Trotz des dadurch getrubten Geschaftsverhaltnisses zwischen Spitz und Graf & Stift wurde nach wie vor bei der Wiener Firma gefertigt, auch um die 1904 neu errichtete Fabrikationsstatte im 19. Wiener Gemeindebezirk auszulasten. Die Lohnfertigung bei Graf & Stift erfolgte bis zum Konkurs von Spitz im Jahr 1907, also insgesamt funf Jahre.
Vorteil der Fahrzeuge war ihre Anpassung an die osterreichischen Stra?enverhaltnisse (Gebirgsstra?en).
Wahrend des Ersten Weltkriegs bewahrten sich vor allem Lastkraftwagen der Firma; Graf & Stift entwickelte sich zu einem Hauptlieferanten von Heeresfahrzeugen.

¬недорожные траспортные средства
(Land Locomotion Ц Mechanical Vehicle Mobility LL-MVM)
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